Guppy/Garnelen Zucht im 60l Becken - Hilfe gesucht

  • Hallo zusammen,


    da dies mein erster Post hier ist, möchte ich mich kurz vorstellen.
    Mein Name ist Sebastian, ich bin 29 und komme aus Süd Hessen.


    Für mich ist es selbstverständlich, dass man sich gründlich informieren sollte bevor man sich neue Haustiere anschafft. Daher habe ich auch schon ordentlich in Threads und auf Webseiten rum gestöbert. Einige meiner Fragen wurden dabei auch beantwortet, doch sind dabei auch neue aufgetreten oder ich habe nicht ganz die passenden Antworten gefunden. Daher hoffe ich, dass nicht jeder nun bei den folgenden Fragen mit den Augen rollt, wenn er sie schon etliche male gelesen hat.


    Trotzdem möchte ich mich schon mal bei jedem Bedanken der sich nun die Mühe macht mir bei folgendem weiterzuhelfen.(Habe die Fragen Fett geschrieben)


    Mein Plan:
    Wie der Titel bereits verrät, möchte ich mir gerne ein kleines 60l Zuchtbecken für Guppys und Garnelen zulegen. Soweit ich gelesen habe, kann das auch funktionieren wenn man den Garnelen ausreichend Versteckmöglichkeiten bietet wenn sie noch kleiner sind. Wer nun den Zeigefinger hebt wegen der Beckengröße, den würde ich gern beruhigen da ich die Möglichkeit habe die Fische in ein 240l Becken umzusetzen, wenn sie zu groß werden oder zu viele.


    Ich wollte den Filter in einem eingefahrenen Becken 1-2 Wochen schon mal einlaufen lassen bevor ich das Becken starte bzw. die Fische (2 Männchen und 5 Weibchen) dazu kommen. Später wenn das Becken gut läuft sollten dann 10 Red Fire Garnelen dazu kommen.


    Hier schon meine erste Frage: Kann ich das Becken schon bepflanzen wenn kein Filter drin läuft oder gehen die mir dann ein, weil keine Luftzirkulation etc. stattfindet?


    Das Becken/Technik:
    Habe mich in den Dennerle Nano Cube verguckt. Der gefällt mir optisch und passt super auf den kleinen Tisch neben meiner Couch.


    Würde sich hier das Complete Plus Set lohnen für mein Vorhaben oder lieber nur das Becken und den Rest separat zusammen kaufen?


    Wäre hier vll ein HMF Filter mit Luftheber sinnvoller oder ist der Dennerle Filter vom Set auch geeignet wenn man etwas über die Ansaugöffnung stülpt?


    Ist die Lampe vom Set ausreichend? Hab gelesen, dass die zu schlecht wäre wenn man viele Pflanzen im Becken hat? Gibt es eine gute Alternative die nicht zu teuer wird?


    Macht ein Heizstab Sinn? Soweit ich das gesehen habe kann man Guppys und Garnelen auch bei Zimmertemperatur halten.


    Bepflanzung/Bodengrund:
    Da sowohl für den Guppynachwuchs als auch für die Garnelen samt Nachwuchs feinblättrige Pflanzen und Moose geeignet sind zum besseren verstecken, wollte ich mich auch auf solche beschränken. Würde das Becken dann mit einer Wurzel versehen und hinten größere Pflanzen ansiedeln. Im Vordergrund dann eher Moose und kleine Pflanzen/Gräser.


    Kann mir hier jemand bestimmte Pflanzen empfehlen mit denen er gute Erfahrungen gemacht hat oder kann ich da auch getrost nach belieben aus den für Garnelen empfohlene Pflanzen auswählen?


    Bei dem Dennerle Set ist ja auch ein Nährboden dabei der unter den Kies kommt. Brauch ich den eigentlich für mein Aquarium oder gibt es da sinnvollere Methoden?


    So, das wars erstmal an Fragen. Wenn jemand noch andere Anmerkungen oder Denkanstöße hat, dann als her damit. :)


    Freue mich auf eure Antworten.


    Gruß
    Sebastian

  • Hallo Sebatian,


    willkommen und schön, dass Du dich vorstellst und gut informierst :)


    Zu dem Nanocube kann ich nicht so viel sagen, ich persönlich find die für Fische nicht soooo toll, weil die Höhe letztlich nicht wirklich zum Schwimmraum zuzählt (Fische schwimmen nunmal tendenziell geradeaus und nicht unbedingt hoch und runter, wenn ihnen keine Glasscheibe im weg ist ;) ) Bei Guppies, die ja nur gemächlich und meist stöbernd schwimmen, kann man da aber denk ich ein Auge zudrücken.


    Bepflanzen kannst Du das Becken ruhig schon, die Pflanzen brauchen den Filter nicht zwingend. Aber Licht natürlich schon.


    Diese Nährbodengrundgeschichten benutze ich nicht mehr, weil die immer aufgewirbelt werden, wenn man dann mal später eine Pflanze umsetzt oder sonstwie im Boden rumstochert. Ob die groß was bringen, darüber scheiden sich die Geister ^^ Ohne gehen tut es jedenfalls auch. Ich bevorzuge Düngekugeln, die man gezielt da hin setzen kann, wo wurzelnde Pflanzen sind. Unter der Wurzel und den Moosen zB wird der Bodendünger ja gar nicht gebraucht.


    Ich bin kein Garnelencrack, deshalb kann ich nicht beurteilen, ob Garnelen wirklich spezielle Pflanzen brauchen. Alles, was viel fusselige Oberfläche und Versteckraum bietet (wie zB Javamoos) sollte eignetlich gut sein. Für den Anfang am besten eher schneller wachsende, unproblematische Pflanzen nehmen, damit der Biokreislauf gut in Schwung kommt. Limnophila sessiliflora ist zB eine schöne unproblematische Quirlpflanze, die nicht zu sehr in die Breite geht.


    Zu den anderen Sachen können vielleicht noch garnelenerfahrene Leute was sagen :)


    Viele Grüße
    Birthe

  • Hallo Sebastian,


    erstmal herzlich willkommen hier bei uns im Forum!


    Als Pflanzen kann ich dir Rotala rotundfolia,Süßwassertang(super Versteck für kleine Garnelen)und diverse Hyrophyla-Arten empfehlen.
    Pflanze zu Anfang ruhig ordentlich viele schnellwachsende Pflanzen, ausdünnen kann man später immer!
    Diverse Moosarten, z.B. Javamoos,Christmasmoos.....eignen sich immer.
    Empfehle dir auch ein paar Tonröhren und Laub mit einzubringen, das mögen die Garnelen.


    Den Cube halte ich nur für kleine Fische brauchbar.Zu wenig Grundfläche.
    Würde kleine Endlerguppies empfehlen.Die sind sehr schön, viel robuster und kleiner als die Hochzuchtguppies.


    Lieben Gruß
    tina

  • Nochmal vielen Dank für die freundliche Aufnahme. =)


    Zum Aquarium: Habe mich für den Cube entschieden, da er perfekt auf den kleinen Tisch neben meinem Sofa passt. Der hat leider nur eine Kantenlänge von ca. 50cm. Somit leider ungeeignet für ein 60cm Becken.


    Ich gebe aber auch zu, dass mir der Cube einfach gefällt undich den Tisch somit vll nur als Ausrede verwende. :whistling: :D


    ABER!!! Ich werde mich dann auf die Endler Guppys beschränken, das ist dann wirklich artgerechter. Finde die auch ganz net. Für die bräuchte ich dann aber schon ein Heizstab oder? Endler Guppys benötigen ja mindestens 24°C ?! :kinn:


    Tina : Die Pflanzen/Tonröhre hab ich mir notiert auf meiner Liste. Danke dafür!


    @Walter: Ein sehr schönes Becken hast du da. Ich werde meins die Tage auch mal vorstellen, wenn es fertig eingerichtet ist.


    Gruß


    Sebastian

  • Hallo Sebastian,
    meines Wissens ist die Temperaturbandbreite recht groß für die Endler. So 18- 26 Grad.
    Also nicht unbedingt ein Heizstab notwendig.
    Habe meine Endler so bei 20-22 Grad gehalten, ohne Probleme.


    Bin gespannt auf die Vorstellung des Beckens :applaus: !


    Gruß
    tina

  • Moin Sebastian!
    Garnelen, speziell Red Fire sind total unproblematisch und robust. In meinem AQ sind sie die Ausputzer und Reste-Verwerter, sprich ich füttere sie überhaupt nicht. Der Bestand hat sich so bei 50-70 Exemplare eingependelt.


    Sie können sogar Wassertemperaturen von 6 °C vertragen 8| . Während eines Wintertransportes haben sie etliche Stunden bei den Temperaturen überlebt.
    Eine Heizung habe ich hier nicht, es hat halt Zimmertemperatur.
    Der eine oder andere Heizstab hat sich schon geweigert wieder auszuschalten und das Becken dann gekocht. Wenn ich keine Heizung brauche, vermeide ich sie.


    Ich würde die Garnies eher vor den Fischen reinsetzen, als erst die Fische...
    Und eine Einlaufzeit von 4 statt 2 Wochen würde ich empfehlen... man spart sich ne Menge Nerv....


    Dir gutes Gelingen und viel Spass beim neuen Becken!

  • Dann fasse ich mal zusammen :


    Heizstab lasse ich weg.
    Den Filter lasse ich mal 2 Wochen parallel in einem bereits bestehenden Becken einlaufen und dann kommt er ins neue Becken, welches ich dann nochmal 2 Wochen laufen lasse.
    Dann kommen 10 RF Garnelen rein.
    Wenn die sich eingelebt haben hol ich dann irgendwann noch die Endler Guppys.


    Gruß
    Sebastian


    PS.: Becken ist gerade in diesem Moment gekommen :smile2:

  • Becken da? Wie geil :-) Endlich gehts los :-).
    Eingangs schreibst Du, daß Du in Südhessen zuhaus bist. Habt ihr da unten keine ornlichen Foren? *lach*
    Schön, daß Du da bist und dir so viel Mühe mit dem Debüt-Post gegeben hast ;-)


    Aber zu den Aquarien.
    Du erwähnst Zirkulation. Allein durch die wärmende Lampe oben entsteht Zirkulation, und nicht zu wenig ;-). Pflanzen gehören sofort da rein und wenn es geht, auch Schnecken. Weiss ja nicht, wie Du zu Schnecken stehst, bei mir sind sie ein wichtiger Teil des Biotops. Wobei die Planarien die kleinen Schnecken leider ausgerottet haben. Das ist aber ein anderes Thema *sfz*


    Du stellst Fragen, welche Technik sinnvoll wäre, ob mit Düngung im Bodengrund odanich? Birthe hat das Problem ja schon benannt. Langfristig bedarf es ganz anderer Strategien. Eine "Startdüngung" macht nur Sinn. Nein. Sie macht gar keinen Sinn. Bei neuen Aquarien gibt es idR ein Überangebot an Nährstoffen.


    Das ist nicht Dein erstes Aquarium, oder?
    Obwohl .... nach Deinen Fragen bist Du noch neu in der Materie ;-)


    Wie auch immer :D
    Diese kleinen Biotope sind spannend :)

  • Henning : Das mit den Foren ist so eine Sache. Ich hatte mich erst in einem großen Forum angemeldet und da ist mein Post untergegangen. Dann bin ich öfters über dieses Forum gestolpert und es war mir direkt sympathisch. ;)


    Also ich hab noch ein großes 240l Becken für meine Wasserschildkröte. Aber die Erfahrung hiervon kann ich leider nicht für das neue Becken übernehmen, da die Schildkröte kaum Ansprüche stellt. Hab mich auch nicht groß mit der Technik damals beschäftigt, da ich das Becken von einem Kumpel übernommen habe. Ist soweit auch recht pflegeleicht. Muss nur alle paar Monate mal den großen 900l Außenfilter reinigen und ein paar Pflanzen ab und zu erneuern, da sie doch ganz gern mal gärtnert. :whistling:
    Des Weiteren habe ich vor längerer Zeit ein paar Neons und Trauermantelsalmler in das Becken eingesetzt. Den Fischen geht es soweit gut. :)



    Muss ehrlich sagen, dass ich mich bisher noch nicht mit dem Thema Schnecken auseinander gesetzt habe. Das Wort Schnecke schreckt mich immer nur etwas ab, da ich es so oft in Verbindung mit Plage höre. :affen:



    Habe das Becken nun eingerichtet und anstatt Dünger einen selbstreinigenden Aquarien(kies)boden mit eingebracht. Den hat mir der Freund meiner Schwester gegeben und gemeint, dass der bei Ihnen ganz gut funktioniert.



    @Walter: Ich schau mir jetzt erstmal an wie der mitgelieferte Filter sich so schlägt. Ansonsten schau ich mich dann nochmal um. Der HMF Filter ist mir soweit auch sehr sympathisch.



    Hatte den Filter nun einen Tag im großen Becken. Hab ihn dann aber wieder entfernt, da ich dort im Moment Probleme mit Algen habe und nicht dran gedacht habe, dass dann welche ins neue Becken gelangen. Habe den Filter nochmal ordentlich mit heißem Wasser gereinigt. Nun läuft er im neuen Becken. Hoffe nur, dass ich mir da jetzt nicht schon direkt am Anfang die Algenseuche reingeholt habe. :|



    Gruß
    Sebastian

  • Hallo Sebastian,


    die Wurzel sollte sich noch vollsaugen, je nach Größe kann das schonaml zwei bis vier Wochen dauern ^^ Bei der kleinen wohl eher zwei.
    Im Aquarium gehören Schnecken wie Posthornschnecken, Blasenschnecken und Turmdeckelschnecken fest zum biologischen System, ohne läuft's nicht rund. Diese Kandidaten fressen keine lebenden Pflanzen, sondern nur organisches Restmaterial, sind also sehr nützlich. Zur Plage werden die nur, wenn man zu viel Trockenfutter füttert ^^


    Die "Sporen" von Algen sind eignetilch immer da, das Einschleppen kann man gar nicht wirklich vermeiden. Ob die wachsen oder nicht, entscheidet das Biosystem Aquarium.


    Über diesen Selbstreinigenden Bodengrund hab ich mich grad zum ersten Mal belesen, keine Erfahrung mit, bin gespannt wie er sich bei Dir bewährt.


    Die Bepflanzung sieht ja schon ganz gut aus, oben das scheint Hornblatt zu sein, das ist gut als anfänglicher Nährstoffzehrer. Die anderen Pflanzen sind eher langsam wachsende. Was ist das fusselige was sich so ziemlich genau in der Mitte des Bildes vor der Rückwand hoch schlängelt?


    Wenn Du Schnecken entdeckst, kannst Du schonmal ein ganz mini bißchen füttern (1 Granulatkorn pro Tag oder so ;) ) Dann läuft der Stickstoffabbau schonmal los. (Lesestoffstichpunktl: Nitritpeak)


    Viel Glück mit dem Einstieg!


    Grüße
    Birthe

  • Eins noch :-)


    Besorg Dir mal einen Tröpfchentest wegen Nitrit(NO2) und NO3(Nitrat). Gerade jetzt beim Start kannst Du dann chemisch messen, wie das AQ ins Gleichgewicht kommt. Und Du bekommst Sicherheit & Übung für kommende Nitratbestimmungen. Nitrit sollte/darf(!) nach ein paar Wochen nicht mehr nachweisbar sein. Nitrat baut sich idR automatisch auf (Je nach Nährstoffeintrag, vulgo "Fütterung" ;-), bis dann Wasserwechsel nötig wird.


    Evtl wird sich das ganze AQ auch einfärben, weil sich irgendwelche Bakterien massenhaft vermehren, das ist normal, musst dann halt warten ;-)
    Als mein AQ einlief, hatte ich 2 Algen bzw Bakterienblüten, danach war Ruhe.


    Gibt auch Streifentests (die brauchst Du nur eintauchen, verfärben sich dann) , die sind mir aber nicht genau genug.

  • Hallo zusammen,


    dann beobachte ich mal, ob sich schon Schnecken mit eingeschlichen haben. Wenn nicht setze ich welche ein.
    Ansonsten bin ich nun auch mal sehr gespannt wie sich das ganze entwickelt. :)


    Im Hintergrund befindet sich neben der Cabomba noch Limnophila sessiliflora (Blütenstielloser Sumpffreund).



    Ein Tröpfchentest habe ich hier. Hab gelesen, dass der Peak im Zeitraum von 1-6 Wochen kommen könnte. Sollte man das nun mit täglichen Tests verfolgen? Hab nämlich auch auf ner Seite gelesen, dass man gar nicht testen brauch wenn man ein paar einfache Dinge wie einen regelmäßigen WW beachtet. Glaube hier scheiden sich mal wieder die Geister? ?(

  • Moinmoin,


    ja, wenn man erst mal ein Gefühl dafür entwickelt hat und insbesondere auch inimpfen kann, geht das durchaus auch mit Sofortstart, das will ich gar nicht in Abrede stellen. Einen Nitritpeak hab ich allerdings auch schonmal persönlich erlebt und das war schon ganz schön eklig, insofern empfehle ich lieber bisschen zu viel Vorsicht als zu wenig.


    Der Knackpunkt ist ja einfach: So lang kein großer Biomasseeintrag stattfindet (keine Fische / Futter im Becken sind) gibt es auch noch wenig Bakterien (und auch kein Nitrit). Wenn man dann plötzlich viel Biomasseeintrag hat, indem man das Becken voll besetzt und volle Kante füttert, schießt Ammoniak / Nitrit / Nitrat erst mal hoch, bis die Bakterien aufgeholt und sich der höheren Umsatzmasse angepasst haben.
    Deshalb, Sebastian, finde ich langsames Stück für Stück Besetzen recht sinnvoll. Man muss nicht unbedingt 6 Wochen warten, sondern einfach nicht zu viel auf einmal verändern / neu reintun, was Biomasse produziert. Messen - alles clean? - kann mit wenig Besatz losgehen. Beobachten, vielleicht alle paar Tage messen - immer noch alles clean? Mehr Besatz zufügen ok. Das wäre meine Technik, wenn ich nochmal ganz von vorne anfangen müsste ;)
    Können die Garnelenleute was dazu sagen, ab wann man Garnelen einsetzen kann?


    Viele Grüße
    Birthe

  • Hallo Birthe


    Ein Fachmann mit Garnelen bin ich nicht aber ich habe den Würfel in der Küche auch nicht einfahren lassen alles eingerichtet und die Garnelen hinein gegeben und fertig . Machte am Anfang jede Woche WW von ca 50% , jetzt ist es bei jeder Woche geblieben nur nicht mehr 50% sondern nur 10-20% .


    LG Andy

  • Moin,


    also wenn das so ist, dann könnte ich ja schon mal 10 RF Garnelen einsetzen?!


    Die Endler Guppys sollen ja eh erst später dazu, wenn sich die Garnelen eingelebt haben und die Bepflanzung etwas dichter gewachsen ist.


    Gruß
    Sebastian

  • Hallo Sebastian,


    ich würde jetzt schon die geplanten 10 RF einsetzen.
    Auch gutes "Futter" für die Ammoniumabbauenden Bakterien.
    Dann evtl. wöchentlich Wasserwechsel von 30-50 %.
    Wasserwerte messen kann man, muß man aber nicht.
    Ich messe zu Anfang gerne Nitrit(ab ca. 10. Tag), auch wenn schon Besatz drinnen ist. Beruhigt mein Gewissen.
    Aber man bemerkt bestimmt auch durch gutes Beobachten, ob alles o.k. ist.


    An Pflanzen würde ich noch einiges mehr an "Schnellwachsenden" zufügen :) ! Gerade am Anfang ratsam, meiner Erfahrung nach.(Algen :whistling: )


    Wusste garnicht das es selbstreinigenden AQ-Kies gibt. Finde ich spannend. Berichte mal!


    Lieben Gruß
    tina

  • Hi,


    ich nehm die Tage nochmal ein Wasserwechsel zu 50% vor (gibts hier einen einfacheren Weg als die Eimer/Schlach Technik), dann hol ich die Kleinen bzw. Pflanzen. :)


    Zitat

    Auch gutes "Futter" für die Ammoniumabbauenden Bakterien.


    Erleuchte mich doch bitte was genau du damit meinst. :kinn:


    Füttern wollte ich dann erstmal,
    Welstabs
    Gemüse(vorher abgekocht)
    das Garnelenfutter, das bei dem Starterset von Dennerle dabei ist
    und Laub, ebenfalls abgekocht (gibts hier was zu beachten oder kann ich beliebiges Laub nehmen. Hab gelesen, dass Buche und Eiche gut wären)


    Gibt es sonst noch was empfehlenswertes?


    Gruß
    Sebastian