Beiträge von Muschelpuster

    Moin zusammen,


    Hier ein kleines Update: den Luftfilter habe ich immer noch nicht geschafft zu überwachen – es fehlt einfach die Zeit :-(

    Dafür habe ich aber die Lichtsteuerung noch einmal etwas umgebaut – damit ist jetzt auch der Nachbau einfacher. Es gibt nämlich ein neues schönes Produkt von der Firma Shelly für ~25,-€. Für diesen LED Regler braucht man auch nicht unbedingt eine eigene Heimautomatisation, die haben eine Cloud in der EU. Man kauft sich damit also keine China-Wanze.

    Optional kann man die Cloud abschalten und das ganze lokal regeln.

    Dazu gibt es inzwischen auch einen Temperatursensor, der aber leider nicht an den LED Regler passt. Dafür ein anderes Modul von Shelly einzusetzen macht kaum Sinn, hier bin ich noch auf der Suche.


    Niels

    Den Linearregler (warscheinlich ein LM7833?) solltest du unbedingt gegen einen Schaltregler tauschen...

    Ja, habe ich gerade in einem anderen Zusammenhang gemacht und die Teile liegen noch zu Hause rum. Das lief zuerst nicht, da die Restwelligkeit meines Moduls recht hoch war (ca. 150mV) und beim Senden knickte er auch kurz ein. Ein dicker Elko am Ausgang hat das Problem aber schnell gelöst.


    ... der ESP8266 wird auch gerne in Sensornetzen jahrelang per Battery betrieben, weil er relativ wenig verbraucht: link

    Ich gehe mal davon aus, nicht mit einer Batterie :) Hier mal die Aussagen vom ESPeasy-Projekt zu möglichen Batterielaufzeiten, die ich für realistisch halte:https://www.letscontrolit.com/…#Examples_of_Battery_Life


    Als Schaltregler kannst du bereits diesen hier verwenden
    link, der kann sogar viel mehr Strom liefern als du brauchst.

    Etwas Vergleichbares habe ich bei Ebay gekauft (XD-45 MH mini 360), kostet dann knapp 3€, ist aber am nächsten Tag auch da.


    Was willst du an den Lufthebern denn überwachen? Durchfluss oder nur ob sie an sind? Drucksensoren könnten hier Zielführend sein ;-)

    Ja, zuerst dachte daran, Auslauf eine kleine Klappe anzubringen, deren Position mittel Reedkontakt überwacht wird, aber im Wasser ist das alles Müll. Ich habe schon einen BMP280 zu Hause liegen, weiß aber noch nicht so recht, ob sein Messbereich ausreicht. ich habe einfach kein Gefühl dafür, aber eigentlich wird wohl kaum mehr wie 1 Bar anliegen.


    Niels

    Ja wer mach den so etwas? Ich ;)
    Und warum? Weil ich es kann :D
    Und jetzt mal von vorne:
    Ich beschäftige mich seit längerem mit Heimautomatisierung. Zuerst mit einer fertigen Lösung (ZipaBox), wo ich jedoch schnell an Grenzen gestoßen bin. Daher habe ich das Studium der FHEMologie begonnen. FHEM ist eine OpenSorce-Lösung. Sie ist nicht wirklich einfach zu handlen und auch z.T. nicht wirklich modern, aber es gibt viel Support in deutscher Sprache und es gibt (fast) nichts, was es nicht gibt / nicht geht. Wenn doch, wird es schon bald programmiert. Und das Ganze läuft auf einen RaspberryPi - man baut das Grundsystem also für unter 100,-€ auf. Zudem kommt man ohne einen Webdienst aus, die ich trotz meiner Aufgeschlossenheit gegenüber Technik meide. Damit mache ich nun verschiedenste Dinge.
    Was lag also näher, als das geplante Terrarium im Zimmer meines Sohnes auch mit anzubinden. Hier habe ich auf 1-Wire gesetzt. Die Temperatursensoren kosten hier wenige Euro und melden alle auf der selben Strippe ihre Werte (daher 1-Wire). Insgesammt braucht das System nur 3 Drähte (in der Sparversion geht es auch mit 2). Zu den Temperatursensoren, die wir an verschiedenen Stellen fest einebetoniert haben kam ein Luftfeuchtesensor und diverse Schalter. Die Schalter gibt es auch für kleines Geld, allerdings muss man für 230V basteln, was nun nicht etwas für jedermann ist. Irgendwann kam noch ein Display dazu, welches die Werte anzeigt, da es sich als nicht praktikabel gezeigt hat, immer erst das Smartphone oder den PC zu bemühen. Dazu kommt eine Pushnachricht auf's Handy, wenn die Luftfeuchte zu gering ist.
    Aber nun mal zum Aquarium: Lange lagen auch hier Temperatursensoren rum, die man in der wasserfesten Ausführung für ca. 10,-€ bekommt. Aber die in's 1-Wire einzubinden, war nicht einfach, denn jeder Eingriff an dem Bus stellt im Terrarium erst einmal das Licht ab. Und dann muss die Lampe erst einmal abkühlen, bevor sie wieder gestartet werden kann. Zudem muss ein Kabel zum Aquarium - so zog sich das Projekt doch lange hin. Irgendwann stieß ich dann auf das Stichwort ESP8266. Dieser Schaltkreis wird auf verschiedenen Modulen ausgeliefert. Die kompletten Module kosten in China wenige Teuros, beim deutschen Händler bekommt man sie je nach Modul auch schon für unter 5,-€. Diese kleinen Biester sind Minicomputer, die WLAN können. Zudem haben sie Anschlüsse für Sensoren und Aktoren (GPIO). Man kann sie mit eigener Software beglücken (wozu mir Talent und Zeit fehlen), oder mit fertigen Programmen versehen. Nachdem nun noch eine gute Schnittstelle zu FHEM erschienen ist, gab es kein Halten für mich. Dazu bekommen die Module die aktuelle Betaversion von ESPeasy verpasst, welches die Konfiguration der Module recht einfach gestaltet und auch die Anbindung zu FHEM über das dort vorhandene ESPeasy-Modul echt easy macht.
    Leider benötgen diese Module 3,3V. Also muss man noch eine Stromversorgung bauen. ich habe die 24V von meinem LED-Licht-Netzteil über einen Konstantspannungsregler auf 3,3V gebracht. Funktioniert, jedoch muss der Regler ca. 7/8 Spannung vernichten. Sprich also, er hat das 7-fache an Leistungsbedarf von meinem Modul, was ihm doch tüchtig einheizte. Und vielleicht war u.A. auch deswegen meine Freude von kurzer Dauer, denn mein Modul verschwand immer wieder aus dem WLAN und konnte nur mit einem Reset wieder zum Leben erweckt werden. Nun habe ich nochmal die aktuelleste Software eingebracht und eine weitere coole Möglichkeit der ESP-Module genutzt: DeepSleep. Hier legt sich das Modul für eine einstellbare Zeit schlafen ud lässt nur einen internen Wecker laufen, der es aus dem Tiefschlaf weckt. Dann fragt es schnell die Messwerte ab, verbindet sich via WLAN und sendet die Werte an FHEM. Das Ganze dauert nur wenige Sekunden. Hätte mein Modul nicht eine LED, so würde mein Spannungsregler jetzt ganz kalt bleiben. Aber die kann man ja noch ausbauen 8) Aber unterm Strich sollte hier zur Stromversorgung ein DownStepper verwendet werden (kostet auch keine 5,-€).
    Nun läuft das Ganze jetzt seit Tagen stabil und ich kann in FHEM die Temperatur überwachen. So konnte ich schon etwas an meiner Heizung nachjustieren und sehe die Außeneinflüsse. Zudem staune ich, wie stabil meine Heizung regelt.
    Gleichzeitig habe ich einen 2. Temperaturfühler im Schrank, denn auch da wird es recht warm (Netzteil, LED-Regler etc.) und ich will mal schauen, ob das hier irgendwann kritisch ist.
    Mein nächstes Ziel ist, den Luftheber zu überwachen, aber da muss ich noch etwas drüber nachdenken. Ich habe auch schon einige Sensoren für Wasserwerte gefunden, aber die Diskussionen darum sind doch recht kontrovers und ab&zu will auch ich noch im Wasser panschen ;-)
    Für das LED-Licht hatte ich kurz einen Aquariencomputer. Der war toll, jedoch war er eine Insellösung und nicht zentral steuerbar. Also habe ich auch hier eine FHEM-Integration betrieben. Dazu verwende ich die Milight-Technik. Da ist auch sehr simple und günstige Technik mit einem eigenen Funkstandard. Zur Anbindung an die Welt gibt es eine WLAN-Bridge, die bis zu 8 Module ansteuern kann. Leider will auch die WLAN-Bridge in's Internet (damit die Smartphone-App auch von unterwegs funktioniert), was ich nicht will. Aber so etwas kann man ja auf der FritzBox verbieten :D
    So simmuliert jetzt FHEM den Sonnenauf- und Untergang. Das funktioniert seit ca 1,5 Jahren sehr stabil - ich hatte in der ganzen Zeit einen Ausfall, der mit einem Reset der WLAN-Bridge schnell behoben werden konnte. Aber auch mittels ESPeasy kann ich LEDs regeln. Nach meinen letzten Tests ist das Ganze mit der neuen Firmware nun auch ohne DeepSlepp stabil. Wenn nun irgendwann das kleine Becken wieder in Betrieb geht, wird hier auch das Licht über WLAN gesteuert.
    Abschließend für Genießer die Konfiguration für den Sonnengang (so etwas muss man leider (ab)schreiben können):
    define di_Aquarium_Tagessimulation DOIF
    ([+930] and [milight1_Aquarium:brightness] > 0 and [?16:30-23:59]) (set milight1_Aquarium dimdown)
    DOELSEIF
    ([+930] and [milight1_Aquarium:brightness] < 96 and [?05:45-16:00]) (set milight1_Aquarium dimup)

    Anbei noch ein Screenshot von der Oberfläche für das Aquarium und vom Terrarium (um zu zeigen, wohin das Ganze führen kann 8) ) sowie ein Bild vom Terrarium-Display (welches auch am Aqua nicht schlecht wäre).


    automatisierte Grüße
    Niels

    Thomas seine Erfahrungen kann ich bestätigen. Männliche Platys sind echte Raufbolde. Neben einem großen Becken helfen hier auch reichlich Pflanzen zum Verstecken. Gemischt gibt es reichlich Nachwuchs. Nur Weiber geht sicher aber auch die kleinen Sorten sind IMHO schon echte Brocken für ein 60er. Aber der Vorteil ist in der Tat, dass sie in's Wasser passen und durch ihr (etwas gestörtes) Sozialverhalten auch in kleinen Gruppen gehalten werden können.
    Und Geschmäcker sind unterschiedlich, ich ziehe sie Guppys vor.


    grenzwertige Grüße
    Niels

    :2daumen: Gefällt mir auch gut!
    Jedoch ist das für mich als Techniker optisch nicht natürlich, wenn die linke Pflanze nach rechts flattert und die Rechte nach links. Aber wie soll man das anders lösen? Dazu müsste man ja (wie von Erich schon erläutert) vom HMF ein Rohr (unterirdisch oder außerhalb des Beckens) vom rechts nach links führen. Aber dann wäre der Wasserdurchsatz im HMF auch zu hoch.


    zwiegespaltene Grüße
    Niels

    So, jetzt ist es endlich richtig fischig. Letzte Woche ist bereits mein altes Panda-Wels-Pärchen umgezogen. Die waren im alten Becken massiv am Balzen. Da habe ich sie kurzerhand umgesetzt, damit die potentiellen Eier im neuen Becken abgelegt werden. Denen gefällt die reduzierte Fauna ausgesprochen gut. Sie donnern mit Vmax über die volle Beckenlänge. Oft auch dicht unter der Wasseroberfläche, so dass es oben richtige Wellen gibt. Sieht aus wie Mini-U-Boot auf Sehrohrtiefe. Sie schwimmen synchron Loopings und drehen Schrauben im Wasser. Sieht echt toll aus. Nur jedes Mal wenn ich sie dabei filmen will, ruhen sie sich aus. Ich hoffe nur, die bekommen vor lauter Übermut keinen Herzinfarkt.
    Am Wochenende wurde alles umgezogen, was in den Kescher kam. Damit es erst einmal etwas mehr Deckung gibt, habe ich einige Pflanzen aus dem alten Becken in Töpfe gesetzt und in das neue Becken gestellt. Der Erfolg war nicht allzu groß, aber trotzdem habe ich in der Woche die Pflanzen aus dem alten Becken heraus genommen und bis gestern so die letzten Tiere umgesetzt. Irgendwann muss ich ja mal voran kommen.
    Die letzten Tiere waren ganz junge Garnelen, die wurden von den Platys sofort nach dem Umsetzen verspeist. Wie gut dass ich einige trächtige Garnelen in mein kleines Becken umgesetzt habe (und die haben die Eier dabei auch nicht verloren).


    Gestern konnte ich nun die in China bestellte TC420 beim Zoll abholen und habe sie gleich programmiert und eingebaut - momentan nur mit dem weißen Licht. So ein langsames Sonnenuntergang im Becken hat schon was. An den Zeiten muss ich noch drehen, aber ist schon echt cool.
    Nun will ich ja noch Farbe in's Spiel bringen. Also brauche ich noch passende RGB-Streifen in 24V. Aber da findet sich was. Bei der Überlegung darüber frage ich mich aber, ob mein ursprünglicher Plan wirklich optimal ist. Ich will ja eigentlich die Milchglasrückwand von außen beleuchten. Das hat den Charme, dass ich die Technik nicht im Feuchtraum habe und das Milchglas verteilt das Licht sicher gut. Und beim Sonnenuntergang ist das Abendrot ja auch am Horizont zu sehen. Aber funktioniert das wirklich, oder sollte ich doch besser die Farbe auch von oben rein bringen. Das Mondlicht kommt ja nun mal wieder nicht vom Horizont...


    Natürlich bringt das Leben im Becken auch die ersten Probleme mit sich. Die Trennung der Bodengründe ist kaum haltbar, die Pandas haben extrem Spaß dabei, Manado auf den Sand zu schaufeln. Eigentlich hatte ich es schon befürchtet, aber den Versuch war es wert. Zum Glück habe ich im alten Becken noch etwas schönes Holz gefunden, dass ich jetzt als Abtrennung zwischen den Bereichen verbaut. Den Welsen gefällt das Manado so gut, dass sie da ständig umdekorieren, aber auch im Sand haben sie ihren Spaß. Meine Schnecken (ich glaube Sulawesi Schnecken) finden den Sand echt toll - die tauchen bis an die Fühler ab. Meine Abtrennung zum Filter ist hingegen eine große Schneckenfalle. Da ist viel leckerer Kram drin, also kriechen sie wie die Lemminge da rein. Jedoch kommen sie nicht wieder raus, da sie ihr langes Haus nicht über die Kante gewuchtet bekommen. Dazu bietet der Bodengrund dahinter zu wenig Halt.
    Leider können sich die Reisfische noch nicht dazu entschließen wie von mir gewünscht einen Schwarm zu bilden, aber da stören sicher auch die völlig aufgedrehten Pandas und die Platys.
    Zu allem Übel haben einige Reisfische weiße Stellen auf dem Rücken. Sieht fast aus wie Kalkablagerungen. Kann das sein? Ist denen nun unser Betonwasser doch zu hart? Interessant ist, dass immer nur eine Seite des Rückens betroffen ist. Ich weiß aber auch nicht genau, ob sie das im alten Becken vielleicht auch schon hatten. Auf jeden Fall werden auch hier weiter fleißig Eier produziert.
    Ach ja - die Oryzias-Nachzucht läuft auch auf Hochtouren. Im Aufzuchtbecken tummeln sich inzwischen sicher locker 30 Kleine, die nur noch wachsen müssen.


    vorangeschrittene Grüße
    Niels

    Und Niels, die Eier von Perlhühner sind ja viel weicher, das kann schon sein, dass die Garnelen die von den Oryzias nicht geknackt kriegen, die von Perlhühnern aber schon.

    OK, das ist eine Erklärung! Kann ja auch sein, dass die besser schmecken :kinn:


    weicheirige Grüße
    Niels

    ...Die Räuber sind die Garnelen da konnte drauf wetten ...

    Die Wette könntest Du verlieren. Bei mir sind wie geschrieben öfter Yellow Fires in den Netzkasten mit Oryzia-Eiern geklettert. Trotzdem ist da was geschlüpft. Und 3 Garnelen schaffen da nicht wirklich was wech...


    zweifelnde Grüße
    Niels

    Hallo Katey,


    Dazu gibt es doch die kleinen Aufzuchtbecken (klick) zum Einhängen. Die passen auch in ein 60er Becken (wenn auch etwas kleiner hier schöner wäre). Und es spart den Wasserwechsel. Wenn die Kleinen groß genug sind müssen sie auch nicht umgesetzt werden - es reicht das Becken unter Wasser umzudrehen und langsam raus zu nehmen. Damit sind die großen Kleinen dann ohne Wasserumgewöhnung in der 'Freiheit'.
    Es kann passieren, dass Deine RedFire über die Kante klettern und im Kasten landen, wenn sie nicht zu weit aus dem Wasser ragt. Aber bei den 3 Stück ist die Gefahr wohl eher gering.
    Natürlich kann man sich so etwas auch mit etwas Netz (Gardine) und etwas Kreativität selber bauen. Ich habe einen Kescher umfunktioniert. Stiel ab und im Aquarium kreativ befestigt. Man muss nur darauf achten, dass das Netz engmaschig genug ist, sonst flutschen die Eier evtl raus.
    Bei meinen Reisfischen packe ich die Eier einfach mit etwas Wasser in eine kleine Plastiktüte. Die Tüte hänge ich dann in's Wasser (zum Temperatur halten) und klebe das Ende außen mit Tesa fest. Ein Wasserwechsel ist hier bei einer Brutzeit von 10 Tagen eigentlich nicht erforderlich. Aber natürlich kann man die Larven nicht darin aufziehen.


    kleine Grüße
    Niels

    Full ACK Bettina :thumbsup:
    In der Aquaristik ist ja bekanntlich Geduld ein guter Ratgeber und manchmal ist weniger machen mehr. Nicht immer, aber immer öfter ;)

    Als Dünger für die Pflanzen verwendet ich auch die Produkte von Dennerle. (V30 und S7).
    Angewendet wird der Dünger genau nach Anleitung.

    Glaube ich nicht ganz - mein Dennerle Düngeplan sieht vor, alle 2 Wochen mit S7 zu düngen und dazu im Wechsel V30 bzw. E15 zu geben.
    Mit dem V30 wäre ich übrigens vorsichtig, ich hatte regelmäßig Ausfälle nach der Anwendung von V30. Hier dachte ich auch, dass eine Charge bei mir schlecht geworden ist und habe Ersatz beschafft, welcher den gleichen fragwürdigen Erfolg brachte.
    Ansonsten habe ich auch nicht so den grünen Daumen, aber einige Pflanzen wachsen bei mir bei vergleichbaren Wasserbedingungen wie verrückt.
    Und auch Fische kann man in dem Wasser halten, man muss nur schauen welche. Eine gewisse Überschreitung der Härteangaben für die einzelnen Fischsorten ist dabei auch noch machbar. So habe ich Oryzias Woworae von Birthe, die zwar nicht so gut beschrieben sind, aber weiches bis mittelhartes Wasser bevorzugen sollen. Denen geht es aber auch bei mir sichtlich gut und sie vermehren sich auch. Lediglich ihre Farbenbracht mögen sie nicht so ausbilden.
    Ansonsten sollte man aber natürlich schon schauen, dass die Wasserwerte zu den Fischen passen und die Auswahl an farbenfrohen Zierfischen ist für unser Betonwasser in der Tat begrenzt.
    Man kann z.B. Kardinalsfische nehmen, die toll aussehen und auch noch mit recht geringen Temperaturen zufrieden sind (Energieeinsparung). Hier hat Erich in seiner Halterliste ein paar aufgeführt(klick). Das wären eigentlich meine Favoriten, jedoch bekommt der jetzige Bestand bei max. 22°C Frostbeulen und die Familie war nicht mit einem kompletten Bestandswechsel einverstanden.
    Ich habe wie oben schon erwähnt Platys, die super rein passen und auch sehr farbenfro sein können (klick) und Panda Panzerwelse, die auch gerade noch so gehen (klick) sowie Ohrgitterharnischwelse, was auch gerade noch so geht (klick).


    harte Grüße
    Niels

    Wir haben im Gästezimmer ein 20er (oder ist es ein 30er?) stehen. Das wird mit dem Tetra-Brilliant-Filter mit Luft betrieben. Die Pumpe war etwas laut, die habe ich gegen eine JBL ProSilent getauscht und diese entsprechend akustisch entkoppelt (Klick). Nun störte es keinen unserer Besucher mehr. Ok, meine Eltern hören nicht mehr so gut, aber meine Nichte ist ansonsten immer Prinzessin auf der Erbse ;-)
    Nun würde ich das bei einem 60er nicht unbedingt so machen, das wäre zu laut oder zu wenig Umwälzung. Hier würde ich einen HMF mit Luftheber tschechischer Bauart (Klick) einsetzen. Ich habe den Luftheber in unserem 240er im Einsatz und trotz gut 500l/h ist das Ding echt leise.


    gedämpfte Grüße
    Niels

    Im Reiseführer für Fische hätte in der letzten Woche zu meinem Becken gestanden: 'Die reichhaltige Fauna wird Ihnen den Atem rauben!'.
    Auf Hochdeutsch heißt das einfach Algenwachstum X(
    Ich habe wohl den Nähstoffgehalt meines Bodens unterschätzt und erst recht den des aufgewirbelten Staubes. Man sah sehr deutlich dass genau da, wo noch Staub an den Scheiben klebte die Algen sich besonders gut vermehrten. Und auch in den Ritzen der Wurzel war natürlich noch Staub und jetzt viel Grün.
    Also ging es erst einmal fleißig an's Putzen. Dazu kam ein fetter Wasserwechsel, wobei ich mich wieder z.T. am Wasser des alten Beckens bedient habe.
    Wieder meinen Erwartungen entwickelt sich der Kleefarn recht gut. Hier geht es insbesondere unterirdisch voran und überall kommen neue Blätter. Die bereits beim Einsetzen vorhandenen Blätter sehen nicht so gut aus. Und auch wieder den Erwartungen macht mir die Staurogyne Repens mehr Sorgen. Einige Pflanzen gedeihen gut, die meisten sehen aber nicht so prall aus. Hier habe ich aber auch übersehen, dass die Pflanze hartes Wasser nicht mag. Also entweder liegt es daran oder es sind für Sie einfach zu viele Nährstoffe im Wasser.
    Da meine Frau schon immer Welse haben wollte die an der Scheibe hängen, wurde ein Vorauskommando bestimmt. 10 Ohrgitterharnischwelse sind eingezogen. Denen gefällt es sichtlich gut im Becken und sie kümmern sich fleißig um die Scheibenreinigung. Dazu habe ich dann noch den Kescher in das alte Becken gehalten und gesagt 'Freiwillige voran!'. Es fanden sich einige Yellow Fires die unter freiwilligem Zwang umgezogen sind. Von denen ist nicht so viel zu sehen, die haben schon alle Versteckmöglichkeiten ausgelotet.
    Rechts unter der Wurzel hätte ich auch noch gerne etwas Grünes. Hat da jemand eine Idee für eine niedrige, bodendeckend Pflanze, die es extrem schattig mag?


    aktualisierte Grüße
    Niels

    Hallo Andy,


    Mal zu hart, mal kaputt, mal ein Pickel auf dem Glasscheibe - es gibt ja viele Optionen.
    Angefangen habe ich damit bei meinem Aufzuchtbecken, was eigentlich mal als Garnelenbecken konzipiert war. Hier sollte die Rückwand durch Veralgung und sonstigen Bewuchs natürlich gestaltet werden. Das hat auch ganz gut geklappt, nur nervte es mich, dass ich nach der Filterreinigung jedes Mal wieder Löcher in meine 'Rückwand' kratzen musste um neu Halt zu bekommen. Irgendwann fiel mir dann dort der Heizer ab und das Leid war das Gleiche. Als dann ein Saugnapf des Heizers im Wohnzimmer einen kleinen Riss hatte, hätte ich den problemlos tauschen können, doch mir gefällt die Magnetlösung besser, daher habe ich gleich beide gegen einen Magneten getauscht.
    Und so habe ich es beim neuen Becken gleich gemacht.


    saugfaule Grüße
    Niels

    So, die Bilder sind nun zum Vergrößern. Als Dateianhang könnte ich es ja noch größer einstellen, habe die Kamera aber gerade nicht zur Verfügung. Aber etwas sollte das schon mal bringen.


    geänderte Grüße
    Niels

    Interessant, was das Forum so für Eigenheiten hat. Klickt doch jetzt nochmal, vielleicht klappt es ja mit der gleitsichttauglichen Vergrößerung.
    Also nicht in die Galerie hochladen und hier einbinden, sondern als Dateianhang? Probier ich gleich nochmal...


    freigegebene Grüße
    Niels

    beim nächsten mal ein/ zwei Tropfen Spüli ins Wasser, wirkt Wunder beim Aufziehen.

    Danke für den Tipp. Ich kenne das eigentlich - Netzmittel zur Reduzierung der Oberflächenspannung des Wassers. Aber ich habe überhaupt nicht dran gedacht. Aber egal, die statisch klebende Folie ist Mist (auch mit Spüli). Sie sieht ohne Wasser gut aus, mit Wasser nicht. Also ich habe wieder zu der klassischen Version gegriffen, jetzt sieht das ganz ordentlich aus. 2 Luftblasen am oberen Rand habe ich erst beim Füllen gesehen, die bügele ich noch mit dem Fön weg.


    Ansonsten geht es voran. Im Keller stand noch kräftige PE-Folie, daraus habe ich mit Abgrenzungen gebaut. Damit sich Fisch nicht verletzt habe ich die doppelt gelegt. Und schon kam der Bodengrund hinein:

    Da sich das Manado eigentlich recht gut verhalten hat, habe ich Volkmars Tipp mal großkotzig ignoriert, das Zeug etwas mit Kies zu versetzen. Die Quittung kam prompt. Obwohl ich nach dem Einpflanzen und vor dem Füllen alles schön abgedeckt hatte, schwammen 90% der Pflanzen oben. Im Bodengrund war einfach noch zu viel Luft, die Pflanzen hatten kaum Wurzeln und so kam Eins zum Anderen.
    Nachdem ich den Boden nochmal etwas durchgewühlt habe und der draus entstandene Nebel sich gesetzt hat, sieht das jetzt so aus:

    Zum Einsatz gekommen sind jetzt folgende Pflanzen:
    Marsilea hirsuta - Kleefarn (links vorne)
    Riccia fluitans - Teichlebermoos (etwas auf der Wurzel, etwas im Lochstein in der Mitte im Hintergrund und etwas schwimmt noch ungenutzt rum)
    Staurogyne repens (rechts vorne)
    Vallisneria asiatica -asiatische Wasserschraube (links hinten)
    Vallisneria natans - schmalblättrige Vallisnerie (vor dem Filter - das wird noch geändert)
    Cryptocoryne wendtii - Wendts Wasserkelch - keine Ahnung welcher genau (links im Blumentopf, damit er sich nicht wieder überall ausbreitet)
    Anubia - auch keine Ahnung welche genau (links auf der Wurzel aufgebunden)
    Limnophila sessiliflora- kleine Ambulie (links und rechts neben dem Wabenholz im Hintergrund)
    Egeria densa (rechts im Hintergrund)


    Die Vallisnerien hatten viel mehr und größere Blätter, doch leider haben die den Umzug nicht vertragen. Daher musste ich die kräftig rupfen, aber jetzt sprießen sie. So halten sie auch besser und Wurzeln und Blattwerk können gleichmäßig wachsen.
    Es hat sich gezeigt, dass die Vallisnerie vor dem Filter eine bescheidene Idee ist, da die Blätter trotz der relativ geringen Fließgeschwindigkeit angesaugt werden. Da soll jetzt auch von vorne Egeria densa hin und die schmalblättrige Vallisnerie bekommt einen neuen Platz.
    Die Vordergrundpflanzen habe ich mit Edelstahlschrauben die ich noch im Keller hatte angenagelt. Bereits nach einer Woche konnten die Schrauben raus, da sie sich schon gut treiben.


    Wie man sieht, habe ich mich etwas von der CO2-Düngeritis anstecken lassen und dem Becken für die Einlaufphase einen Söchting Carbonator spendiert. Ob das was bringt weiß ich nicht, der CO2-Dauertest meint, dass immer noch zu wenig CO2 im Becken ist. Aber welcher wert gut ist - darüber schweigt sich Sera in der Anleitung von dem Teil aus.
    Es kann natürlich sein, dass das Kleefarn nachher nicht ohne CO2-Zugabe klar kommt. Das ist ein Experiment. Dann hat es Pech gehabt und wird durch Staurogyne repens verdrängt.


    Nun darf ich einige Wochen warten, wie sich das Ganze entwickelt und dann weiter sehen.


    Obwohl nicht ganz. Ich habe mir noch einen LED-Steuerung TC420 beim Chinamann bestellt - mal sehen wann die kommt. Aber eigentlich will ich das mit der Heimautomation steuern, die jedoch derzeit nur in einem Zimmer läuft um zu sehen, ob das was für uns ist. Und da bin ich noch unschlüssig. Damit das Aquarium darüber laufen kann muss ich noch mehr umstellen, weil sonst das Funknetzwerk nicht bis zum Aquarium reicht. Vielleicht bin ich da ja schneller wie der Chinamann mit seiner Lieferung.


    abwartende Grüße
    Niels

    Hallo zusammen,


    Da ich mich immer mal wieder mit nicht mehr saugenden Saugnäpfen ärgere, bin ich dazu übergegangen meine Technik magnetisch aufzuhängen. Dazu kaufe ich mir einen passenden Magnet-Scheibenreiniger und befestige daran meine Technik. Da habe ich schon verschieden Methoden angewendet:

    • Für einen Luftheber habe ich das Griffstück seitlich durchbohrt und das Rohr darauf mit 2 Kabelbindern (schwarz & UV-beständig) befestigt. Wichtig ist hier, den Kabelbinder bündig mit einem feinen Seitenschneider oder einem Teppichmesser abzuschneiden, damit keine scharfen Kanten stehen bleiben.
    • Damit der Scheibenreiniger nicht 'verkehrt herum' hängt, habe ich die Innenseite angebohrt und mit Alu-Blindnieten die schellen des Heizers daran befestigt. Das ist eine Sch... Idee, denn der Magnetstahl im Inneren ist verdammt hat.
    • Aktuell habe ich dann wieder die Griffseite genommen und den Halter mit Edelstahl-Blechschrauben befestigt. Leider sind meine U-Scheiben nicht so edel, aber das hält erst einmal. Der Aquatlantis-Heizer hält jedoch nur mit dem originalen Gummifuß, da die Schellen 'zu groß' sind. Der Heißer quasi nur an 3 Punken (2x Vorderkante von der Schelle & Druck vom Befestigungsteil des Gummifußes hinten). Klingt erst einmal bekloppt, ist aber gar nicht dumm! Da meine Schrauben aber sowieso nicht so wirklich versenkt werden konnten habe ich hier jeweils einen großen Gummiring (0-Ring aus dem Dichtungssortiment) über Kreuz auf die Schelle gezogen. Schon ist der Anschlag und die Poltserung da.:


    magnetische Grüße
    Niels

    Was für eine bescheidene Idee, sich kurz vor Weihnachten ein neues Becken zu kaufen. Ich habe kaum etwas geschafft :S
    Nachdem wir keinen besseren Schrank finden konnten, ist der dieser inzwischen komplett verstärkt. Dazu sind unter allen senkrechten Brettern Balken drunter gekommen. Alle Stellflächen sind mit Teppichresten beschlagen worden, damit ich den Schrank auf dem Laminat schieben kann. Zudem ist eine Kreuzverspannung aus Lochband hinten ran gekommen, um die latent vorhandene Wankneigung des Schrankes zu unterbinden:

    Das ist mal ein Handyschnapp davon - unsere Kamera hat sich pünklich zu Weihnachten auch noch in den Elektronikhimmel verabschiedet.
    Dann habe ich ein Leimholzbrett aus Buche und schwarze Holzschutzfarbe gekauft. Das Brett sieht nach dem Schwärzen echt gut aus. Ich habe es 1x gestrichen, dann nochmal angeschliffen und erneut gestrichen. Nun ist es schön glatt, schön schwarz mit ganz dezent durchscheinender Holzmaserung. Viel zu schade, es unter das Aquarium zu legen, aber so ist es eben. Und es sieht auch dort gut aus (Fotos folgen)
    Inzwischen habe ich auch eine Probefüllung gemacht, wovon sich der Schrank völlig unbeeindruckt zeigt. Ich habe mich nochmal daneben rauf gesetzt - stört auch nicht. Dank den Teppichunterlagen kann ich den Schrank sogar mit vollem Aquarium bewegen - aber das ist grenzwertig.
    Nun weicht im Moment die Wurzel in der Probefüllung ein und hat schon einiges an Farbe an das Wasser abgegeben. Da muss ich noch etwas nachspülen.
    Inzwischen ist auch der Filter meiner Wahl angekommen. Ein Profi-Line Filter P50/1 von www.hmfshop.de. Schande, ist das ein riesiges Teil. Ich habe kurzzeitig überlegt ihn zurückzugeben und einen HMF zu bauen, aber so viel kleiner wäre der mit der Mindesfläche von 1qm (lt. Deters) auch nicht. Da ist das Teil dann schon echt optimal und mit seinen 1,7qm am oberen Ende der erforderlichen Filterfläche.
    Davor kommt Beflanzung, dann passt das schon - als Fan von so einfachen und wartungsarmen Lösungen muss man auch Abstriche machen können ;)
    Im Baumarkt habe ich eine Milchglasfolie für die Rückwand erworben, die statisch klebt. Sieht eigentlich gut aus - wenn ich sie dann noch irgendwann blasenfrei ran bekomme :whistling: Die soll mit Wasser und Rakel angebracht werden. Ging auch ganz gut, bis auf ein paar kleine Stellen. Ich hoffte auf die Trocknung, doch das Gegenteil war der Fall - die Stellen werden größer :evil:


    upgedatete Grüße
    Niels